Ich empfehle nur Dinge, an die ich selbst glaube, und die ich auch selbst nähme oder mit mir durchführen lassen würde, wenn keine Besonderheiten dies ausschlössen.

Ich gebe ohne Not keine Spritzen, wenn die bereits vorhandenen Körperöffnungen ausreichen, um einen Wirkstoff zuzuführen. Dies richtet sich vor allem gegen die verbreiteten Unsitten der Spritzen gegen Rückenschmerzen/Ischias, die "Aufbauspritzen" und die Injektion von Antikörpern anderer Menschen als Last-Minute-Vorsorge gegen Hepatitis, wenn man einen rechtzeitigen Impftermin vor einer Auslandsreise verschlafen hat.

Ich spritze wegen des hohen Risikos äußerst ungern intramuskulär im Gesäßbereich (fast alle Impfungen werden am Oberarm gespritzt). Eine intramuskuläre Spritze bedeutet immerhin, dass ein Medikament aus einer Nadelspitze austritt, die sich - vor allen Kontrollen verborgen - in 30 bis 70 mm Tiefe im Fleisch befindet (je nach Körperfülle). Intravenöse (also in eine Vene/Blutader) und subkutane (also ins Unterhautfettgewebe) Injektionen bergen ein weit geringeres Risiko.

Die meisten wichtigen Medikamente, die ich verschreibe (vor allem Psychopharmaka), habe ich im Urlaub oder am Wochenende im Selbstversuch getestet.

Ich führe keine Ersatzbehandlung für Drogensüchtige durch.